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iPhone gebraucht kaufen: Checkliste mit 12 Prüfpunkten (2026)

Vesty··13 Min. Lesezeit
Silbernes Smartphone in Nahaufnahme: Kameramodul mit drei Objektiven und die Seitentasten
Silbernes Smartphone in Nahaufnahme: Kameramodul mit drei Objektiven und die Seitentasten

Ein gebrauchtes iPhone kostet weniger als ein neues und bekommt, wenn das Modell passt, noch das aktuelle iOS. Ob der Kauf gut ist, entscheidet sich an wenigen Punkten, die du in rund zehn Minuten prüfen kannst, die meisten direkt in den Einstellungen. Diese Checkliste zeigt, wo du hinschaust, was ein Warnsignal ist und was beim Kauf von privat anders ist als beim Händler.

Alle Menüwege und Werte stammen von Apples deutschen Support-Seiten, abgerufen am 24.10.2026. Die Quellen stehen am Ende.

Kurzantwort

Prüfe vor dem Bezahlen vor allem diese fünf Punkte:

  1. Aktivierungssperre: Nach dem Zurücksetzen muss der Begrüßungsbildschirm erscheinen. Fragt das iPhone nach dem Apple Account der vorherigen Person, ist es noch mit deren Account verknüpft. Dann kaufst du es nicht.
  2. Akkuzustand: unter Einstellungen > Batterie. Apple legt die Akkus so aus, dass sie unter idealen Bedingungen nach 500 vollen Ladezyklen (iPhone 14 und älter) bzw. 1.000 Ladezyklen (iPhone 15 und neuer) noch 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität haben.
  3. Teile- und Serviceverlauf: unter Einstellungen > Allgemein > Info. Steht bei einem Teil „Unbekannt“, kann ein nicht originales Teil eingebaut sein.
  4. IMEI und SIM-Lock: Die IMEI unter Einstellungen > Allgemein > Info muss mit Karton und Kaufbeleg übereinstimmen. Neben „SIM-Lock“ sollte „Keine SIM-Beschränkungen“ stehen.
  5. Modell: Das aktuelle iOS 27 läuft ab dem iPhone 11 und dem iPhone SE (2. Generation). Ältere Modelle bekommen es nicht.

Welches iPhone lohnt sich 2026 noch gebraucht?

Apple hat iOS 27 am 14. September 2026 veröffentlicht, aktuell ist iOS 27.0.1 (Stand 24.10.2026). Laut Apples iPhone-Handbuch läuft iOS 27 auf diesen Modellen:

Reihe Modelle mit iOS 27
iPhone 11 11, 11 Pro, 11 Pro Max
iPhone 12 12 mini, 12, 12 Pro, 12 Pro Max
iPhone 13 13 mini, 13, 13 Pro, 13 Pro Max
iPhone 14 14, 14 Plus, 14 Pro, 14 Pro Max
iPhone 15 15, 15 Plus, 15 Pro, 15 Pro Max
iPhone 16 16, 16 Plus, 16 Pro, 16 Pro Max, 16e
iPhone 17 17, 17 Pro, 17 Pro Max, iPhone Air, 17e
iPhone 18 18 Pro, 18 Pro Max, iPhone Duo
iPhone SE 2. und 3. Generation

iPhone XS, XR und ältere Modelle stehen nicht auf der Liste. Wie lange ein Modell noch Updates bekommt, kündigt Apple nicht an. Willst du das iPhone mehrere Jahre nutzen, nimm lieber kein Modell vom unteren Ende der Liste.

Zwei Dinge lassen sich nachträglich nicht ändern: der Speicher, denn ein iPhone hat keinen Steckplatz für Speicherkarten, und das Modell selbst. Rechne also vor dem Kauf durch, wie viel Platz deine Fotos und Apps heute brauchen.

Privat oder vom Händler: was du rechtlich bekommst

Vom Händler: Kaufst du als Verbraucher:in bei einem Unternehmen, hast du Gewährleistungsrechte. Bei gebrauchten Waren darf der Händler die Frist auf ein Jahr verkürzen, aber nur, wenn du vor dem Kauf eigens darauf hingewiesen wurdest und die Verkürzung im Vertrag ausdrücklich und gesondert vereinbart ist (§ 476 Abs. 2 BGB).

Von privat: Privatverkäufer:innen schließen die Gewährleistung meist aus, etwa mit „gekauft wie gesehen“. Darauf können sie sich aber nicht berufen, wenn sie einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit übernommen haben (§ 444 BGB). Was im Inserat oder im Chat ausdrücklich steht, zum Beispiel der Akkuzustand oder „keine Reparaturen“, hast du damit schriftlich.

Herstellergarantie und AppleCare: Ob für ein Gerät noch eine Abdeckung besteht, zeigt Apples Seite „Abdeckung anzeigen: AppleCare und Garantie“ nach Eingabe der Seriennummer. Wasser- und andere Flüssigkeitsschäden deckt Apples Garantie laut Apple nicht ab.

Das ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

Vor dem Treffen: Das fragst du ab

Spar dir die Anfahrt zu einem Gerät, das ohnehin nicht passt. Frag vorher nach:

  • Modell, Speicher und Farbe, am besten als Screenshot von Einstellungen > Allgemein > Info.
  • Screenshot vom Batteriezustand (Einstellungen > Batterie).
  • Seriennummer, damit du die Abdeckung bei Apple prüfen kannst.
  • Kaufbeleg und Originalverpackung. Auf dem Etikett beim Barcode der Verpackung stehen Seriennummer und IMEI.
  • Reparaturen, Stürze, Wasserkontakt und warum das iPhone verkauft wird.

Warnsignale: ein Preis weit unter vergleichbaren Angeboten, kein Beleg und keine Verpackung, die Bitte, das Gerät nicht einzuschalten oder nicht zurückzusetzen, Vorkasse an eine unbekannte Person, Zeitdruck („heute noch, sonst ist es weg“). Mehr typische Maschen stehen in unserem Ratgeber Online sicher kaufen und verkaufen.

Die Checkliste: 12 Prüfpunkte am Gerät

Nr. Prüfpunkt Wo Gut Warnsignal
1 Aktivierungssperre Zurücksetzen, neu starten Begrüßungsbildschirm „iPhone durch Eigentümer:in gesperrt“, Abfrage eines fremden Apple Accounts
2 Akkuzustand Einstellungen > Batterie Kapazität passt zum Preis Hinweis, dass sich der Zustand „bedeutend verschlechtert“ hat
3 Ladezyklen, Datum der ersten Benutzung (ab iPhone 15) Einstellungen > Batterie > Batteriezustand passt zur Beschreibung „kaum benutzt“, aber viele Zyklen
4 Teile- und Serviceverlauf Einstellungen > Allgemein > Info kein Eintrag oder „Original“ „Unbekannt“, „Gebraucht“, „Nicht verifiziert“
5 IMEI Einstellungen > Allgemein > Info gleich auf Gerät, Karton, Beleg abweichende Nummern
6 SIM-Lock Einstellungen > Allgemein > Info „Keine SIM-Beschränkungen“ Gerät gesperrt
7 Display weißes und schwarzes Bild, ganze Fläche berühren gleichmäßig, reagiert überall Risse, Flecken, Pixelfehler, tote Stellen
8 Face ID oder Touch ID testweise einrichten funktioniert Fehlermeldung
9 Kameras jedes Objektiv, Foto und Video, Blitz scharf, sauber Flecken, Fokus springt, schwarzes Bild
10 Lautsprecher und Mikrofone Testanruf, Sprachmemo klar Rauschen, sehr leise
11 Laden und Tasten Kabel, kabellos, alle Tasten lädt, Tasten reagieren Wackelkontakt, Tasten ohne Funktion
12 Mobilfunk und WLAN eigene SIM oder eSIM, Anruf, mobile Daten Netz, Anruf klappt kein Netz, keine SIM erkannt

1. Aktivierungssperre: der wichtigste Punkt

iPhone auf einem Holztisch, auf dem Display der Begrüßungsbildschirm der Einrichtung mit dem Wort „Hello“
So soll es aussehen: Nach dem Zurücksetzen startet das iPhone mit dem Begrüßungsbildschirm. Foto: Tyler Lastovich / Unsplash

Ist „Wo ist?“ eingeschaltet, bindet die Aktivierungssperre das iPhone an den Apple Account seiner Besitzerin oder seines Besitzers. Ohne deren Passwort kannst du es nicht einrichten. Apple schreibt dazu: „Nimm ein gebrauchtes iPhone oder iPad nicht an, wenn es durch die Aktivierungssperre geschützt ist.“

So prüfst du es:

  • Erscheint beim Einschalten der Bildschirm „iPhone durch Eigentümer:in gesperrt“ (ab iOS 15), ist das Gerät gesperrt.
  • Lass das iPhone vor deinen Augen zurücksetzen: Einstellungen > Allgemein > iPhone übertragen/zurücksetzen > Alle Inhalte & Einstellungen löschen. Dabei werden laut Apple auch „Mein iPhone suchen“ und die Aktivierungssperre deaktiviert. Ist „Wo ist?“ eingeschaltet, braucht die verkaufende Person dafür das Passwort ihres Apple Accounts. Kennt sie es nicht, ist das ein Grund, nicht zu kaufen.
  • Danach startet das iPhone neu. Apple: „Wenn der Begrüßungsbildschirm angezeigt wird, kannst du das Gerät verwenden.“ Fragt es stattdessen nach Apple Account und Passwort der vorherigen Person, ist es noch mit deren Account verknüpft.

Kaufst du mit Versand, prüfe das sofort nach dem Auspacken. Hat die verkaufende Person vergessen, das Gerät zu entfernen, kann sie das nachträglich über icloud.com/find erledigen („Dieses Gerät entfernen“).

2. Akku: Batteriezustand und Ladezyklen

Den Akkuzustand findest du unter Einstellungen > Batterie, dann „Batteriezustand & Ladevorgang“ (iPhone 14 und älter) bzw. „Batteriezustand“ (iPhone 15 und neuer). Dort steht die maximale Kapazität im Vergleich zum neuen Akku.

Ab dem iPhone 15 zeigt dieser Bildschirm laut Apple außerdem die Anzahl der Ladezyklen, das Herstellungsdatum und das Datum der ersten Benutzung. Damit kannst du Angaben wie „erst ein halbes Jahr alt“ direkt nachprüfen.

So ordnest du den Wert ein: Apple legt die Akkus von iPhone 14 und älter so aus, dass sie nach 500 vollen Ladezyklen unter idealen Bedingungen noch 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität haben, ab dem iPhone 15 nach 1.000 Ladezyklen. Liegt die maximale Kapazität deutlich unter 80 %, rechne einen Akkutausch in den Preis ein. Hat sich der Akku stark abgenutzt, zeigt das iPhone selbst einen Hinweis: „Der Zustand deiner Batterie hat sich bedeutend verschlechtert.“

3. Teile- und Serviceverlauf

Wurde das iPhone repariert, erscheint ab iOS 15.2 unter Einstellungen > Allgemein > Info der Abschnitt „Bauteile & Serviceprotokoll“. Fehlt er, ist dort keine Reparatur der erfassten Teile verzeichnet. Die Einträge bedeuten laut Apple:

  • Original: Die Reparatur wurde mit Originalteilen und -prozessen von Apple durchgeführt.
  • Unbekannt: zum Beispiel, wenn ein nicht originales Teil eingebaut wurde oder das Teil nicht wie erwartet funktioniert.
  • Gebraucht: Das Teil war vorher in einem anderen iPhone eingebaut.
  • Nicht verifiziert: Die Hauptplatine wurde bei einer Reparatur ausgetauscht.
  • Reparatur abschließen: Ein Teil ist noch nicht kalibriert. Face ID oder Touch ID funktionieren dann womöglich erst nach dem Abschluss.

Welche Teile angezeigt werden, hängt vom Modell ab: ab iPhone 12 Batterie, Display, Hauptplatine, Front- und Rückkameras; beim iPhone 11 Batterie und Display; bei iPhone XR, XS, XS Max und SE (2. und 3. Generation) nur die Batterie. Wurde ein Teil mehrmals repariert, zeigt das Protokoll nur den letzten Service.

Eine Reparatur ist kein Makel. Wichtig ist, dass du davon weißt und der Preis dazu passt.

4. IMEI, Seriennummer und Kaufbeleg

Seriennummer und IMEI stehen unter Einstellungen > Allgemein > Info und auf dem Etikett der Originalverpackung. Ist das iPhone schon zurückgesetzt, zeigt der Begrüßungsbildschirm sie über die Info-Taste unten rechts. Ab dem iPhone 14 ist die IMEI laut Apple nicht mehr eingraviert; bei älteren Modellen steht sie teils auf dem SIM-Fach.

Vergleiche die Nummer auf dem Gerät, auf dem Karton und auf dem Kaufbeleg. Stimmen sie überein, spricht das dafür, dass Gerät, Verpackung und Beleg zusammengehören. Beim Kauf von privat lohnt sich ein kurzer schriftlicher Kaufvertrag mit Datum, Preis, Namen und IMEI.

5. SIM-Lock

Unter Einstellungen > Allgemein > Info steht der Eintrag „SIM-Lock“. Apple: „Wenn neben ‚SIM-Lock‘ die Meldung ‚Keine SIM-Beschränkungen‘ angezeigt wird, ist dein iPhone entsperrt.“ Steht dort etwas anderes, funktioniert das iPhone womöglich nur mit einem bestimmten Anbieter. Entsperren kann laut Apple nur der Mobilfunkanbieter, an den es gebunden ist.

6. Display und Gehäuse

Oberer Teil eines iPhone von vorn mit weißem Display und einem Glasriss in der linken oberen Ecke
Auf einem weißen Bild fallen Risse, Flecken und Verfärbungen sofort auf. Foto: Dong Xu / Unsplash

Öffne ein ganz weißes und ein ganz schwarzes Bild, zum Beispiel ein leeres Foto oder eine leere Notiz im hellen und im dunklen Modus. Auf Weiß siehst du Flecken, Gelbstich und Druckstellen, auf Schwarz helle Punkte. Zieh dann ein App-Symbol einmal über die ganze Fläche: Reagiert das Display überall, ist der Touchscreen in Ordnung.

Schau dir außerdem den Rahmen und die Rückseite bei Tageslicht an. Dellen an den Ecken deuten auf Stürze hin, ein gesprungenes Rückglas lässt sich nicht wegpolieren. Richte zum Schluss Face ID oder Touch ID testweise ein.

7. Kameras, Ton, Laden und Netz

Nahaufnahme von drei Kameraobjektiven und dem Blitz auf der Rückseite eines silbernen Smartphones
Jedes Objektiv einzeln testen: Ein Kratzer auf dem Glas oder Staub dahinter zeigt sich auf den Fotos. Foto: ubeyonroad / Unsplash
  • Kameras: Mach mit jedem Objektiv ein Foto und ein kurzes Video, also mit jeder Zoomstufe, die die Kamera-App anbietet, und mit der Frontkamera. Achte auf Flecken, Unschärfe und einen Fokus, der hin und her springt. Teste auch den Blitz.
  • Lautsprecher und Mikrofone: ein kurzer Testanruf, einmal am Ohr und einmal laut, dazu eine Sprachmemo.
  • Laden und Tasten: Steck ein Kabel ein und schau, ob das iPhone lädt, ohne dass du es festhalten musst. Kann das Modell kabellos laden, probier auch das. Drück jede Taste einmal und teste die Vibration.
  • Mobilfunk und WLAN: Leg deine eigene SIM-Karte ein oder nutze deine eSIM, telefoniere kurz und öffne eine Seite über mobile Daten und über WLAN.
  • Flüssigkeitskontakt: Viele iPhones haben einen Indikator, der laut Apple normalerweise weiß oder silbern ist und vollständig rot wird, wenn er mit Wasser oder einer wasserhaltigen Flüssigkeit in Kontakt kommt. Modelle, die in manchen Ländern nur mit eSIM verkauft werden, haben laut Apple kein SIM-Fach und keinen von außen sichtbaren Indikator.
Schwarzes Smartphone mit eingestecktem weißem Ladekabel auf einem grauen Tisch
Lädt das iPhone nur, wenn du das Kabel festhältst, ist die Buchse verschmutzt oder beschädigt. Foto: Andreas Haslinger / Unsplash

Übergabe und Bezahlung

Beim Treffen: Verabrede dich tagsüber an einem belebten Ort und plane 20 Minuten für die Prüfung ein. Nimm deine SIM-Karte und ein Ladekabel mit. Bezahle erst, wenn alle zwölf Punkte erledigt sind und das iPhone zurückgesetzt vor dir liegt.

Mit Versand: Überweise kein Geld im Voraus an eine Person, die du nicht kennst, und bezahle nicht außerhalb der Plattform, auf der du das Angebot gefunden hast. Achte darauf, dass das Geld erst bei der verkaufenden Person ankommt, wenn das Paket unterwegs ist, und dass du ein Problem melden kannst, bevor der Kauf abgeschlossen ist. Prüfe das iPhone direkt nach der Zustellung mit der Checkliste.

Nach dem Kauf: die ersten zehn Minuten

  1. Richte das iPhone ein und melde dich mit deinem Apple Account an.
  2. Installiere das neueste iOS: Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate.
  3. Schau noch einmal in den Batteriezustand und den Teile- und Serviceverlauf.
  4. Teste Kamera, Laden und Telefonie mit deiner SIM oder eSIM.
  5. Stimmt etwas nicht, melde es sofort, solange die Frist für Reklamationen läuft. Fotos und Screenshots helfen dir dabei.

Dein altes iPhone verkaufen: so bereitest du es vor

Wer ein gebrauchtes iPhone kauft, hat oft ein altes übrig. Apple empfiehlt vor dem Verkauf vier Schritte:

  1. Backup erstellen, über iCloud oder deinen Computer.
  2. Daten auf das neue Gerät übertragen.
  3. Teile- und Serviceverlauf prüfen, ob dort „Reparatur abschließen“ steht.
  4. Persönliche Daten entfernen: Ab iOS 26 tippst du unter Einstellungen auf deinen Namen und dann auf „Abmelden“. Danach unter Einstellungen > Allgemein > iPhone übertragen/zurücksetzen auf „Alle Inhalte & Einstellungen löschen“.

Nimm danach die SIM-Karte heraus. Mach für das Inserat einen Screenshot vom Batteriezustand, bevor du das Gerät löschst, und beschreib Kratzer und Reparaturen ehrlich. Wer offen beschreibt, bekommt weniger Rückfragen und seltener Ärger nach dem Verkauf.

Brauner Versandkarton, rundum mit rotem Klebeband mit der Aufschrift „Fragile“ verklebt
Ein iPhone reist ausgeschaltet, gut gepolstert und in einem stabilen Karton. Foto: Ari Sha / Unsplash

Verschicken: Schalte das iPhone aus, sichere es gegen versehentliches Einschalten und pack es gut gepolstert in einen stabilen Karton. Auf Vesty gehen Geräte mit Akku nur mit DHL auf die Reise. Geräte mit beschädigtem oder aufgeblähtem Akku dürfen nicht verschickt werden, und gesperrte Geräte dürfen nicht angeboten werden (Verbotene Artikel).

FAQ

Wie viel Akkuzustand sollte ein gebrauchtes iPhone haben?

Apple legt die Akkus so aus, dass sie unter idealen Bedingungen nach 500 vollen Ladezyklen (iPhone 14 und älter) bzw. 1.000 Ladezyklen (iPhone 15 und neuer) noch 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität haben. Liegt die maximale Kapazität deutlich darunter, plane einen Akkutausch in den Preis ein. Den Wert findest du unter Einstellungen > Batterie.

Wie erkenne ich, ob ein gebrauchtes iPhone gesperrt ist?

Erscheint beim Einschalten „iPhone durch Eigentümer:in gesperrt“ oder fragt das iPhone nach dem Einrichten nach dem Apple Account der vorherigen Person, ist die Aktivierungssperre aktiv. Lass das Gerät vor dem Bezahlen zurücksetzen. Erscheint danach der Begrüßungsbildschirm, kannst du es verwenden.

Ist ein iPhone 11 im Jahr 2026 noch ein guter Kauf?

Das iPhone 11 bekommt iOS 27 (Stand Oktober 2026), gehört aber zu den ältesten Modellen auf Apples Liste. Wie lange es noch Updates bekommt, hat Apple nicht angekündigt. Willst du das Gerät mehrere Jahre nutzen, ist ein neueres Modell die sicherere Wahl.

Habe ich beim Kauf von privat Gewährleistung?

Privatverkäufer:innen dürfen die Gewährleistung ausschließen und tun das meist auch. Der Ausschluss gilt nicht, wenn ein Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit übernommen wurde (§ 444 BGB). Beim Händler hast du Gewährleistungsrechte, die bei Gebrauchtware auf ein Jahr verkürzt sein können, wenn das eigens vereinbart wurde (§ 476 Abs. 2 BGB).

Was bedeutet „Unbekanntes Teil“ beim iPhone?

Im Teile- und Serviceverlauf unter Einstellungen > Allgemein > Info zeigt Apple „Unbekannt“ zum Beispiel dann an, wenn ein Teil durch ein nicht originales Teil ersetzt wurde oder nicht wie erwartet funktioniert. Frag nach, was repariert wurde, und rechne das in den Preis ein.

Wo finde ich die IMEI eines iPhone?

Unter Einstellungen > Allgemein > Info und auf dem Etikett der Originalverpackung beim Barcode. Auf einem zurückgesetzten iPhone zeigt der Begrüßungsbildschirm sie über die Info-Taste unten rechts.

Kann ich ein iPhone mit SIM-Lock benutzen?

Nur mit einer SIM-Karte des Anbieters, an den es gebunden ist. Ob ein iPhone entsperrt ist, siehst du unter Einstellungen > Allgemein > Info: Dort muss neben „SIM-Lock“ „Keine SIM-Beschränkungen“ stehen. Entsperren kann nur dieser Mobilfunkanbieter.

Quellen

Apple Support, deutsche Seiten, abgerufen am 24.10.2026:

Gesetze: § 444 BGB, § 476 BGB.

Verkaufsregeln für Elektrogeräte auf Vesty: Verkäufer-Richtlinien, Verbotene Artikel.

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